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MI 21.03.2018

WHO THE HELL IS HEIDI?

Theater / Doors: 19:00 / 19:30

ine theatralisch-musikalische Identitätssuche. Kein Heimatabend!

An was denkst du zuerst, wenn du an Heimat denkst?
– An den Garten meiner Großmutter.
– An Meer und Musik.
– An Angst.

 

Welche Geschichten tragen Menschen in sich? Woran denken sie, wenn sie an Heimat denken?

 

Sechs Frauen – sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, leben in Zürich, erzählen über ihr Leben, über Krieg, Liebe, Familie und den Tod. Wie bei einem Puzzle erschliessen sich nach und nach die unterschiedlichen Biografien der Frauen, Tragik prallt auf Komik, Angst auf Lebensfreude und eine syrische Aktivistin hat die Nase voll von den ewig gleichen Fragen ihrer Kolleginnen.

 

Wie definieren sie ihre Identität?

 

Menschen sind zum einen geprägt durch ihre Gene, die Umwelt, durch Bildung, die Arbeitswelt oder den Freundeskreis – andererseits formen sie sich bis zu einem gewissen Grad selbst über die von ihnen gewählten Lebenswege, ihre persönlichen Projekte, die selbstgestellten Lebensaufgaben. Identität gründet auf Werten, die man in sich trägt. Diese gilt es zu stabilisieren, besonders in instabilen Zeiten.

Identitäten sind aber auch Konstrukte, zugewiesen, zugeschrieben und gekoppelt an Ressentiments: SchweizerInnen sind sauber, Deutsche hässlich, Jugos laut und SyrerInnen gehen nur verschleiert aus dem Haus. „Mit Zuschreibung und Exklusion nehmen Diskriminierung und Gewalt oft ihren Anfang. Deswegen scheint mir die Suche nach Ähnlichkeiten so wichtig.“ So die Philosophin und Friedenspreisträgerin Carolin Emcke.

 

Sechs Frauen – was unterscheidet sie, was haben sie gemeinsam? Was ist wahr an den Klischees  und wem nützen sie?

Tickets:
25.-/15.- ermässigt
«5. Fr. zusätzliche Ermässigung beim Vorweisen des ausgedruckten Flyers an der Abendkasse»
Karte MAximTheater St.GAllen2

Ticketreservation:
077 441 62 89
buero@maximtheater.ch

Auskunft:
Regionae Fachstelle Integration
Gossau – St.Gallen Rorschach
silvia.maag@integration-sg.ch
071 228 33 93

Ein Projekt im Rahmen der
internationalen Aktionswoche
gegen Rassismus vom
17.3 – 23.3.2018